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Liebherr News
Liebherr präsentiert den knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic
Liebherr präsentiert den knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic, der für den Abraumtransport und die Rohstoffgewinnung im Bergbau und in Steinbrüchen konzipiert ist.
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Liebherr zeigt den TA 230 Litronic auf der steinexpo 2026 in Homberg/Nieder-Ofleiden sowohl im Rahmen einer statischen Präsentation als auch in einer Live-Vorführung. Diese Maschine der 30-Tonnen-Klasse wurde entwickelt, um Abbauprodukte im Tagebau zu transportieren und felsigen Abraum zu beseitigen, um Betriebsabläufe in der Rohstoffgewinnung zu optimieren.
Antriebsstrang und Nutzlastkapazität
Das Fahrzeug nimmt Nutzlasten von bis zu 28 Tonnen auf und bietet in Kombination mit einer optionalen Heckklappe ein maximales Muldenvolumen von 18,10 m³. Den Antrieb übernimmt ein 12-Liter-6-Zylinder-Dieselmotor mit einer Leistung von 265 kW (360 PS). Der Muldenkipper erreicht eine Vorwärtsgeschwindigkeit von bis zu 57 km/h sowie eine Rückwärtsgeschwindigkeit von 16 km/h.
Permanenter 6x6-Allradantrieb, automatische Differenzialsperren und eine robuste Achsaufhängung stellen die Traktion auf unwegsamem Gelände und an steilen Steigungen sicher.
Verschleißfeste Steinbruchausrüstung
Für den Umgang mit abrasivem Gestein im Steinbruch bietet Liebherr spezielle Verschleißschutzoptionen an. Dazu zählen felsresistente Spezialreifen gegen scharfkantiges Gestein sowie eine Muldenauskleidung aus mehreren 8 mm dicken, direkt an der Innenfläche montierten Verschleißblechen. Eine nach unten öffnende, mechanische Heckklappe sichert das Schüttgut während des Transports und klappt beim Abkippen nach unten weg, um Beschädigungen durch sperrige Gesteinsbrocken zu vermeiden.
Fahrerumgebung und Kabinenergonomie
Das Maschinenlayout umfasst Aufstiegshilfen wie versetzte Trittstufen, eine großzügig dimensionierte Fahrertür und diverse Ablagemöglichkeiten einschließlich eines klimatisierten Staufachs. Zur Kabinenisolierung kommen viskoelastische Lagerungen in Kombination mit hydraulischen Stoßdämpfern an der Vorderachse zum Einsatz, was die Schwingungsübertragung minimiert und den Innengeräuschpegel auf 72 dB(A) begrenzt.
Die Rundumsicht wird durch eine rahmenlose Verglasung, eine abgeschrägte Motorhaubenkontur sowie eine Rückfahrkamera gewährleistet, deren Bild direkt auf das Touchdisplay in der Kabine übertragen wird. Beleuchtungspakete beinhalten LED-Fahrscheinwerfer, leistungsstarke Zusatzscheinwerfer an der Kabine, eine Rückraumbeleuchtung der Mulde sowie Kotflügelscheinwerfer zur Ausleuchtung des Manövrierbereichs bei schlechten Lichtverhältnissen.

Integrierte Fahrerassistenzsysteme
Zur serienmäßigen Assistenztechnik gehört ein integriertes Echtzeit-Wägesystem für die Nutzlast. Die gemessenen Werte werden dem Fahrer in der Kabine über numerische Anzeigen und grafische Symbole dargestellt; zugleich werden die Maschinentelemetriedaten direkt an die Plattform MyLiebherr Maintenance & Performance übertragen. Eine optionale Ladeampel an der Kabine signalisiert dem Baggerfahrer den Beladungszustand von außen, um eine Überladung der Maschine zu verhindern.
Talfahrten werden über einen werksseitig installierten Geschwindigkeitsbegrenzer geregelt, der mit einer Motorbremse und einem stufenlosen, verschleißfreien hydraulischen Retarder zusammenarbeitet. An Steigungen greift ein automatischer Berganfahrassistent (Hill Start Assist), der das Drehmoment im Antriebsstrang steuert und ein Zurückrollen am Hang unterbindet.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt führt technische Spezifikationen auf, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.
Knickgelenkte Muldenkipper der 30-Tonnen-Klasse verfügen konstruktionsbedingt über ein Knick-Pendelgelenk, das eine unabhängige Drehung um drei Achsen zwischen Vorderwagen und Hinterwagen ermöglicht, um auf unebenen Böden ständigen Bodenkontakt aller Räder zu sichern. Erdbewegungsmaschinen dieser Hubraumklasse sind in der Regel mit automatischen Lastschaltgetrieben ausgestattet, die Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung nutzen, um den Kraftstoffverbrauch bei schnellen Transportabschnitten zu optimieren. Die Abgasnachbehandlung in diesem Leistungssegment setzt üblicherweise auf SCR-Katalysatoren in Kombination mit Dieselpartikelfiltern (DPF), um die Emissionsvorschriften der EU-Stufe V und US-Tier 4 Final einzuhalten. Die hydraulischen Kippsysteme verwenden in der Regel mehrstufige, doppeltwirkende Hochdruck-Hubzylinder, die Muldensenk- bzw. Kippzeiten von unter 12 Sekunden ermöglichen, um kurze Taktzyklen im Kippbereich sicherzustellen.
Redaktionell bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.
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